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... oder auch: bis heute ungeschlagen.
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts endlich entstand die Brille, wie wir sie heute kennen und in zahlreichen Variationen tragen.
Damals "Schläfenbrille" genannt, wurden an den Gläsern Stangen befestigt, die auf den Ohren auflagen, wobei es noch einiger Verbesserungen bedurfte, bis sie wirklich bequem waren und keine Kopfschmerzen verursachten. Zusammen mit den mittlerweile vom Zwicker her bekannten Bügeln und Nasenpolstern hatten die Brillen jetzt alle Vorteile vereint: einen hohen Tragekomfort, keine Einschränkung der Atmung, einen sicheren Sitz, Freiheit für die Hände und durch das Anbringen von kleinen Scharnieren auch eine praktische Größe.
Die Entwicklung geht heute weiter, bezieht sich allerdings meist auf die Verwendung aktueller Werkstoffe wie zum Beispiel von Kunststoffgläsern, die gerade bei starken Gläsern deutlich leichter sind, oder von Leichtmetall für die Rahmen, die teilweise ganz verschwunden sind. Brillen sind neben praktischen Sehhilfen längst auch aktuelle Modeartikel geworden, von den auffälligen Rahmen der 50er Jahre über die regenbogenbunten Versionen der 80er bis hin zu den heutigen, meist dezenten Modellen. Exklusive Designer haben sich ihrer ebenso angenommen wie Sportartikelhersteller für Spezialbrillen. Die Geschichte der Brille ist sicherlich trotz Kontaktlinsen und anderen Möglichkeiten noch nicht zu Ende und wer weiß, vielleicht finden sich im Rahmen der einen oder anderen Retrobewegung auch irgendwann Monokel, Fadenbrille und eine bebrillte Mütze wieder ein.
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